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07.06.2022 15:48 Alter: 20 days

Spielbericht des TSV Wiesental gegen den TSV Stettfeld


Der TSV-Mittwochs-Stammtisch präsentiert den Bericht zum Spiel gegen den TSV Stettfeld

 

Spannender hätte ein Saison-Finale kaum sein können. Um den Landesliga-Relegationsplatz halten zu können, musste die Ronecker-Elf am letzten Spieltag drei Punkte einfahren, dann – so die Ausgangslage – war man völlig unabhängig von den Verfolgerergebnissen. Bei sonnigem und schwülem (Kreislauf-)Wetter begann die Partie mit dem gebotenen Ernst. Die blau-weißen Mannen waren von Beginn an lautstark und aggressiv in den Zweikämpfen und pressten die leicht überforderten Stettfelder früh in deren eigenen Hälfte. Bereits nach zwölf Minuten schepperte es das erste Mal, als ein von Stassen getretener Eckball – recht kurz und halbhoch – mit dem einlaufenden Ronecker am kurzen Pfosten einen passenden Abnehmer fand. Unhaltbar schoss dieser den Ball in die kurze Ecke und drehte zum Jubel ab. Genau so wie nur zwei Minuten später sein Torvorbereiter selbst. Nach grandioser Vorarbeit über die rechte Seite durch den bis zur Grundlinie marschierenden Dujmovic und dessen scharfer Hereingabe stand Stassen goldrichtig und konnte blitzsauber zum 0:2 erhöhen. Ein toller Start zur Begeisterung der mitgereisten Fans! Unser kroatischer Außenbahnflitzer musste allerdings bereits zur Mitte der ersten Hälfte aufgrund von Magenproblemen das Feld verlassen. Grassel übernahm die linke Defensiv-Seite. Stettfeld kam nun etwas mehr ins Spiel und immer wieder gefährlich vor Hegers Tor – nichts Zwingendes jedoch, das Fichtner und Federolf nicht hätten ausbügeln können. Mit einer ordentlichen und verdienten Führung ging es also in die Pause. Direkt nochmal nachlegen war wohl die Ansage, denn bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff gab es durch gutes Pressing die Chance für Blüm, im Strafraum etwas zu reißen. Gerissen hatte allerdings der gegnerische Verteidiger, sodass der Schiri folgerichtig auf Strafstoß entschied. Für Becker als Ersatz „vom Punkt“ auserkoren, schnappte sich Köhler die Kugel und lief an. Den ziemlich mies geschossenen 11er konnte der Heim-Keeper parieren, nicht jedoch den Nachschuss des sofort eingelaufenen Stassen, der ohne Zögern zum 0:3 einschob. Genial! Mit einer komfortablen Führung im Rücken ließ man die Hausherren wieder etwas kommen und unternahm nach vorne nur noch das Nötigste. Manch Offensivkraft versuchte sich leider auch in der Verteidigung als wäre man bei einem Trainingsspiel. Das rächte sich schließlich in der 59. Minute, als ein Positionswechsel zwischen Grassel und Leitz schief ging und die linke Außenbahn öffnete. Der lange Ball des Stettfelder Innenverteidigers fand perfekt seinen Abnehmer – Heger im Tor chancenlos. Das Signal war angekommen. Auch die Gäste bemühten sich nun wieder mehr, um Aktionen nach vorne. Galieni kam für den müden Leitz und brachte nochmal etwas Fahrt ins Spiel, ehe ein außerplanmäßiger Wechsel erfolgen musste. Nach einer sauberen Faustabwehr im eigenen Fünfmeterraum rannte ein Stettfelder Torwart Heger „ins Gesicht“ und knockte ihn kurzzeitig aus. Schnell war klar: für ihn geht es heute nicht weiter. Der bereits 90 Minuten mit der B-Mannschaft bemühte Buro musste es richten und machte seinen Job spitze – guckte sogar in der 80. Minute einen Elfer über’s Tor! In der folgenden Aktion entschied sich Matchwinner Stassen endgültig, den Sack zu zumachen. Nach Ballstafette über Sahin, Blüm und Ronecker landete der Ball beim bald dreifachen Torschützen, der mit links abschloss und den 1:4-Sieg des TSV Wiesental besiegelte! Da war sie nun, die Chance zum Aufstieg in die Landesliga über zwei Relegationsspiele, deren Ansetzung (Termin / Ort / Gegner) leider noch nicht bekannt ist. Wir halten allerdings über die sozialen Medien und den üblichen Clubhaus-Buschfunk informiert und freuen uns auf die maximale Anzahl blau-weißer Fans!

 

Das Spiel der 1B endete nach Tor von D. Fischer mit 3:1 für die Gastgeber. Die Saison 2021/2022 nun mit dem 10. Tabellenplatz. Luft nach oben – ja! Die Planungen von Trainer Salmaz laufen bereits, um nächstes Jahr für Überraschungen zu sorgen.